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Der Unbeugsame - Ein Leben zwischen Verfolgung und "Wiedergutmachung"
Der Unbeugsame - Ein Leben zwischen Verfolgung und "Wiedergutmachung"

Do., 25. Jan.

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Bad Nenndorf

Der Unbeugsame - Ein Leben zwischen Verfolgung und "Wiedergutmachung"

Lesung anlässlich des internationalen Gedenktages an die Opfer des Holocaust

Zeit & Ort

25. Jan. 2024, 19:00

Bad Nenndorf, An d. Kirche 1a, 31542 Bad Nenndorf, Deutschland

Über die Veranstaltung

Der Unbeugsame - Ein Leben zwischen Verfolgung und „Wiedergutmachung“ - von Elfriede Brumsack ist eine jüdische Geschichte von Widerstand und Resilienz, vom Mitmachen und Wegschauen der anderen. Sie ist vor dem Hintergrund des wiedererstarkenden Antisemitismus von erschreckender Aktualität. Dem 24-jährigen Julius Brumsack gelingt 1939 die Flucht nach England, ab Frühjahr 1940 kämpft er als englischer Soldat gegen die Deutschen. Nach seiner Rückkehr versucht er in seinem Heimatort herauszufinden, was seiner Familie widerfahren ist. Bei seiner jahrzehntelangen, kräftezehrenden Suche nach Wahrheit und Gerechtigkeit trifft er auf Widerstände quer durch die Bevölkerung und bei sämtlichen Behörden, aber er stößt auch an seine eigenen Grenzen. Private Briefe, Tagebücher, Dokumente über Prozesse zur Rückerstattung und Entschädigung, Korrespondenzen mit Tätern, Zeugen und Institutionen bilden das Fundament des Buches (Berlin 2023, Verlag Hentrich & Hentrich). Die Autorin ist die Schwiegertochter von Julius Brumsack. Sie kannte ihn seit ihrem sechzehnten Lebensjahr. Im Anschluss an die Lesung findet ein Gespräch statt.

Infos zur Autorin und ihrem Buch : https://elfriede-brumsack.de/

Im November 2005 erklärte die UN-Generalversammlung (Resolution 60/7) den 27. Januar zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (International Holocaust Remembrance Day). Sie erklärte, "dass der Holocaust, bei dem ein Drittel des jüdischen Volkes sowie zahllose Angehörige anderer Minderheiten ermordet wurden, auf alle Zeiten allen Menschen als Warnung vor den Gefahren von Hass, Intoleranz, Rassismus und Vorurteil dienen wird".

Am 27. Januar 2006, dem ersten weltweiten Internationalen Holocaust-Gedenktag, sagte UN-Generalsekretär Kofi Annan: "Die einzigartige Tragödie des Holocaust lässt sich nicht rückgängig machen. Die Erinnerung daran muss mit Scham und Entsetzen wach gehalten werden, solange die menschliche Erinnerung währt."

Eintritt: frei - Spenden erwünscht

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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